Taiji Qigong Shibashi
Schule Rolf Oepen

Worauf beim Qigong Üben zu achten ist...

Bevor man übt:

sollten einige Rahmenbedingungen geschaffen werden. Achtung, ab hier wird ge-duzt. Achtet vor dem Start auf folgende Punkte:

  • dass ein ruhiger Platz vorhanden ist, findet den perfekten Rückzugsort
  • tragt bequeme Kleidung, die die Dehnübungen gut zulässt
  • übt nicht direkt nach einer Mahlzeit oder wenn ihr zurvor etwas Kaltes getrunken habt
  • übt nicht im Wind! Und wenn, dann nur mit leichtem Wind von vorne. Auch nach dem Üben:  kein schnelles Fahrrad fahren mit ungeschütztem Brustbereich (Quelle: persönliche Erfahrung). Meidet auch das Üben bei extremen Wetter.
  • übt nicht bei schweren Krankheiten! Eine normale Erkältung kann durch Qigong gebessert werden, bei schwereren und chronischen Erkrankungen fragt zuvor den Arzt eures Vertrauens! Hier gilt es auch selbst zu spüren, was man dem Körper zutrauen kann und wann er seine Kräfte und Ruhe eher zur Heilung braucht.
  • Quält euch nicht! Dass bei Beginn zum Beispiel die Muskeln zittern ist nicht ungewöhnlich. Die für den Körper neuen Anstrengungen lösen Reaktionen aus, wenn das Qi versucht sich seinen Weg durch den Körper zu bahnen. Aber arbeitet nicht gegen den Schmerz, wenn dieser zu groß wird! Lieber öfter in kleinen Einheiten üben. Bei großen Schmerzen sucht bitte umgehend einen Arzt auf!

Beim Qigong Üben:

  • achtet darauf, dass sich die Knie immer gerade in Richtung der Fußspitzen bewegen, aber nicht darüber hinaus - und vor allem nicht zueinender einknicken lassen
  • in der Regel sind weder Arme noch Beine komplett durchgestreckt. Immer eine Beugung zulassen.
  • SCHULTERN UNTEN LASSEN! Ich bin kein Freund von Versalien, aber hier mache ich eine Ausnahme. Auch wenn die Arme hoch gehen - achtet darauf, dass die Schultern unten bleiben.
  • Alle Bewegungen gehen vom Zentrum aus! Arme, Beine...das sind keine unabhängigen Tentakel - der Motor jeder Bewegung ist das Zentrum des Körpers. Hier werden die Bewegungen ausgelöst, breiten sich von hier aus. Alles ist miteinander verbunden und wirkt zusammen.
  • Kein Stress beim Atmen! Auch und gerade am Anfang nicht. Atmet regelmäßig und wie der Atemfluss bequem ist. Zu viel Konzentration auf zu viele unterschiedliche Dinge hindern zu Beginn eher, als dass sie förderlich sind. Grundsätzlich gilt:
  • Atmen in den Bauch (Abdominalatmung)                                        
  • Einatmen, wenn die Arme hoch gehen, nach Innen gehen oder der Körper sich nach links dreht
  • Ausatmen, wenn die Arme runter gehen, nach Außen gehen oder der Körper sich nach rechts dreht




 
 
 
 
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